Devisenhandel
Euro fällt unter 1,46 Dollar

Der Euro hat im frühen Geschäft am Freitag nachgegeben und ist unter 1,46 Dollar gefallen. „Obwohl wir eigentlich lauter Negativ-Schlagzeilen aus den USA haben, ist die Stimmung gegen den Euro“, sagte ein Händler. „Die Umsätze sind allerdings auch sehr gering.“

HB FRANKFURT. Die Gemeinschaftswährung notierte um 1,4586 Dollar nach 1,4621 Dollar im späten Vortagesgeschäft. Nachdem in den USA am Abend keine Einigung auf ein Rettungspaket für den Finanzsektor erreicht worden war und die größte US-Sparkasse Washington Mutual von den Aufsichtsichtsbehörden geschlossen wurde, rückten wieder verstärkt die absehbaren Konsequenzen für Europa in den Fokus, sagte ein anderer Händler. Die französische Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 0,3 Prozent geschrumpft.

Händler verwiesen auch auf einen deutlich gesunkenen Ölpreis, das Fass WTI verbilligte sich um mehr als zwei Dollar und kostete zuletzt 105,80 Dollar.

An den Aktienmärkten sorgten die Nachrichten aus den USA für deutlichen Abgabedruck; entsprechend waren sichere Festverzinsliche gefragt. Der Bund-Future stieg um 42 Ticks auf 113,75 Zähler. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 4,190 Prozent.

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