Devisenhandel
Euro fällt weiter gegenüber dem US-Dollar

Spekulationen um mögliche Verzögerungen bei der Schuldenrückzahlung russischer Privatfirmen hat Börsianern zufolge den Euro am Dienstag belastet. Die Gemeinschaftswährung kostete mit 1,2916 Dollar rund einen US-Cent weniger als zum New Yorker Vortagesschluss.

rtr FRANKFURT. Einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung "Nikkei" zufolge wollen die Unternehmen Aufschub für die Zahlung von Schulden in Höhe von 400 Mrd. Dollar bei ausländischen Instituten wie etwa der Deutschen Bank erreichen. Ein entsprechender Vorschlag sei bereits an Russlands Regierung übermittelt worden. Diese solle Verhandlungen mit den Banken führen. Ein Sprecher der Regierung erklärte indes, man habe keine derartigen Pläne und sei dazu auch nicht in Gesprächen mit ausländischen Banken.

Die Aufmerksamkeit der Anleger richtete sich ansonsten auf die USA. "Zum einen wird der neue US-Finanzminister Timothy Geithner Einzelheiten zum Bankenrettungsplan diskutieren", sagte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. Er rechne damit, dass dessen Stellungnahmen beruhigende Wirkung auf den Markt haben. "Zum anderen meldet sich Fed-Chef Ben Bernanke zu Wort", fügte er hinzu. Dabei werde genauestens verfolgt, ob der Fed-Chef eine Einschätzung zur aktuellen wirtschaftlichen Lage abgibt, oder ob er die aufkeimenden Befürchtungen inflationärer Entwicklungen in den kommenden Jahren thematisiert.

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