Devisenhandel
Euro fällt wieder zurück

Nach den Kursgewinnen vor dem Wochenende ist der Euro zu Wochenbeginn wieder unter die Marke von 1,32 Dollar gefallen. Analysten sehen verschiedene Einflussfaktoren. Die Sorge vor einem Grippevirus stärke zwar den Dollar als "sicheren Hafen"; gleichzeitig sprächen die aktuellen Konjunkturdaten aber für den Euro.

HB FRANKFURT. Der Euro ist am Montag wieder unter die Marke von 1,32 Dollar gefallen. Händler verwiesen auf die gestiegene Risikoaversion, da die USA wegen der Schweinegrippe den nationalen Gesundheitsalarm ausgelöst haben. Nun werde der Dollar als "sicherer Hafen" gesucht. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel 1,3178 Dollar. Ein Dollar war 0,7587 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1,3232 (Donnerstag: 1,3050) Dollar festgesetzt.

Unterdessen sollte der Helaba zufolge von den anstehenden Konjunkturdaten das verbesserte Umfeld untermauert werden - dies dürfte den Euro stützen. Allerdings könnte eine schwache Bruttoinlandsentwicklung in den USA die Risikoaversion wieder steigen lassen. Damit seien die Einflüsse über die Woche gesehen gemischt. Aus technischer Sicht gehen die Analysten von einer Konsolidierung der Gemeinschaftswährung über der Marke von 1,30 Dollar aus.

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