Devisenhandel
Euro gibt weiter nach

Zum Wochenausklang hat sich der Kurs des Euro kaum bewegt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,4765 Dollar. „Die Liquidität ist derzeit extrem gering“, sagte Analyst Christian Pohl von der FXdirekt Bank. Die Anleger richteten ihre Aufmerksamkeit bereits auf die US-Beschäftigtenzahlen der kommenden Woche, von denen sie sich klarere Hinweise zur Entwicklung der US-Konjunktur erhofften.

HB FRANKFURT. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4 761 (Donnerstag: 1,4 738) Dollar fest gesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6 775 (0,6 785) Euro. Der am Nachmittag veröffentlichte US-Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago habe den Euro belastet, sagte Devisenexperte Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Der Index war überraschend von 49,7 Punkten im Vormonat auf 52,9 Zähler geklettert. Analysten hatten hingegen mit einem Verharren auf dem Vormonatswert gerechnet.

Der übergeordnete Euro-freundliche Trend halte aber an, sagte Sartoris. Kurzfristig könne die Gemeinschaftswährung aber bis auf 1,46 Dollar oder sogar 1,44 Dollar fallen. Dabei handele es sich aber nur um eine Verschnaufpause, nachdem der Euro vor einer Woche mit 1,4 966 Dollar einen Rekordstand erreicht hatte.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,71 455 (0,71 475) britische Pfund , 163,43 (162,26) japanische Yen und auf 1,6 541 (1,6 505) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 783,50 (794,50) Dollar gefixt.

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