Devisenhandel
Euro knapp unter 1,40 Dollar

Der Euro zeigt sich zum Wochenauftakt von seinem jüngsten Rückschlag beruhigt. Im Vergleich zum US-Dollar legt die europäische Währung etwas zu.

FRANKFURT. Der Euro hat sich am Dienstag der Marke von 1,40 Dollar angenähert. Er notierte bei 1,3992 Dollar nach 1,3942 Dollar am Montagabend in New York. Nach der Achterbahnfahrt der vergangenen Woche beruhigte sich der Kurs der Gemeinschaftswährung in einem ereignislosen Handel vor den Weihnachtsfeiertagen. „Es ist kaum noch jemand aktiv“, sagte ein Händler. „Die Leute sind einfach heilfroh, dass endlich Ruhe ist. Schließlich war in den vergangenen Tagen genug los.“ in den ersten drei Dezemberwochen hatte der Euro um mehr als 20 US-Cent zum Dollar zugelegt.

Den Referenzwert legte die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag mit 1,3978 (Montag: 1,3970) Dollar fest. Im Referenzkursverfahren der Banken EuroFX wurde der Wert der Gemeinschaftswährung mit 1,3989 (1,3979) Dollar festgelegt.

Am Rentenmark verlief das Geschäft kurz vor Weihnachten ebenfalls in ruhigen Bahnen. Viele Marktteilnehmer hätten ihre Bücher schon geschlossen, sagte Kredit-Stratege Peter Müller von der Commerzbank. Der richtungweisende Bund-Future verzeichnete am Nachmittag ein Minus von sieben Ticks auf 124,95 Punkte. Am Morgen war der Kontrakt zeitweise auf ein neues Allzeithoch bei 125,21 Punkten gestiegen. Allerdings seien die Umsätze sehr gering gewesen, berichteten Händler. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 2,925 Prozent. Die Umlaufrendite öffentlicher Anleihen fiel auf 2,87 (2,92) Prozent. Der Rex-Rentenindex lag 0,11 Prozent im Plus bei 122,3324 Zählern.

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