Devisenhandel
Euro kommt nicht aus dem Keller

Der Euro setzt sich vorerst im Bereich seines Zweijahrestiefs fest. Für steigende Kurse gibt es wenig Hoffnung. Im Gegentei: Der ifo-Index könnte den Euro noch tiefer drücken.

HB FRANKFURT. Der Euro hält sich zu Wochenbeginn in der Nähe seines Zwei-Jahres-Tiefs. Am Montagmorgen kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2520 Dollar und damit in etwa soviel wie zum Wochenausklang. Ein Dollar war damit 0,7987 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Freitag auf 1,2596 (Donnerstag: 1,2810) Dollar festgesetzt.

Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) beschreibt die Situation des Euros angesichts der kräftigen Kursverluste in den vergangenen Wochen als "überverkauft". Gleichwohl seien derzeit kaum Faktoren für eine Unterstützung der Gemeinschaftswährung auszumachen. Vielmehr könnte ein enttäuschendes ifo-Geschäftsklima dem Euro am Montag weitere Kursverluste bescheren. Mit Spannung erwartet werde eine Rede von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Nachmittag in Madrid.

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