Devisenhandel
Euro nach EZB-Zinssentscheid unter Druck

Die EZB hat die Zinsen gesenkt, um einer möglichen Deflation entgegenzuwirken. Im fernöstlichen Devisenhandel wurde der Euro dafür abgestraft: Er tendierte schwächer. Viel Boden konnte der Dollar aber nicht gut machen.
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FrankfurtNach der überraschenden Zinssenkung der EZB bleibt der Euro angeschlagen. Die Gemeinschafswährung notierte am Freitag bei 1,3396 Dollar nach 1,3418 Dollar im Schlussgeschäft des Vortages. Am Donnerstag war der Euro bis auf 1,3295 Euro gefallen, den tiefsten Stand seit Mitte September.

Analysten gingen allerdings davon aus, dass sich die Dollarkäufe vor der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag in Grenzen halten dürften. Von der Situation am Jobmarkt hängt ab, wie lange die US-Notenbank Fed noch ihre milliardenschweren Anleihenkäufe zur Stützung der Wirtschaft fortsetzt. Helaba-Experte Ralf Umlauf ging davon aus, dass das Bild einer moderaten Verbesserung am Arbeitsmarkt durch die Daten nicht in Frage gestellt werden dürfte. Im Schnitt rechnen Analysten für Oktober mit einem Plus von 125.000 Stellen nach 148.000 im Vormonat. „Spekulationen auf eine Anpassung der US-Geldpolitik erst später im Jahr 2014 werden daher wohl nicht forciert“, prognostizierte der Analyst.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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