Devisenhandel
Euro nimmt die Marke von 1,48 Dollar

Die Gemeinschaftswährung erreichte am Dienstag einen neuen Rekordstand. Am Vormittag kletterte ihr Wert auf dem europäischen Devisenmarkt zeitweise bis 1,4797 Dollar, nach 1,4667 Dollar am Montagabend in New York.

HB FRANKFURT. Händler führten den Anstieg auf Spekulationen zurück, die US-Notenbank könnte noch vor ihrem nächsten regulären Treffen im Dezember die Zinsen senken, das schwächte den Dollar. Hinweise auf die weiteren Schritte der Federal Reserve erhoffen sich die Marktteilnehmer von der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls vom 31. Oktober, mit dem am Abend erstmals auch vierteljährliche Prognosen für Inflation, die realwirtschaftliche Entwicklung und den Arbeitsmarkt bekanntgegeben werden.

Auch gegenüber dem Schweizer Franken sackte der Dollar auf absolute Tiefstwerte ab. Die US-Währung gab am Morgen im Vergleich zum Vorabend 2,2 Rappen nach und landete bei 1,1094 (am Vorabend: 1,1313) Franken. Damit unterbot der Dollar seinen bisherigen Tiefenrekord von 1,1100 Franken vom April 1995.

Der Dollar verlor auch gegen das Britische Pfund, gewann aber zum japanischen Yen. Der Euro ist seit August gegenüber dem Dollar stetig im Wert gestiegen. Ein Grund sind Sorgen um die Gesundheit der US-Wirtschaft vor dem Kontext der Hypothekenkrise. Die bisherige Höchstmarke hatte er am 9. November mit 1,4752 Dollar erreicht.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag noch auf 1,4 654 (Freitag: 1,4 651) Dollar festgesetzt. Am Vorabend in New York waren für den Euro noch 1,4662 Dollar gezahlt worden.

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