Devisenhandel
Euro profitiert von Griechenland Hoffnung

Am Pfingstmontag kann der Euro im Vergleich zum Dollar wieder zulegen. Neben den Hoffnungen auf einen Wahlsieg der Sparkurs-Befürworter dürften auch Deckungskäufe ihren Teil dazu beigetragen haben.
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Spekulationen auf einen Wahlsieg der sparwilligen Konservativen in Griechenland haben dem Euro am Pfingstmontag zu einem Kursgewinn von fast einem US-Cent verholfen. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,26 Dollar nach knapp über 1,25 Dollar am Freitagabend in New York. Die Anleger setzten darauf, dass Griechenland in der Euro-Zone bleiben könnte, sollten die Konservativen bei den Neuwahlen in drei Wochen die Mehrheit erringen. Genährt wurden die Erwartungen von einer am Wochenende veröffentlichten Umfrage. Am Freitag war der Euro zeitweise unter 1,25 Dollar gerutscht und hatte damit so niedrig wie seit Juli 2010 nicht mehr notiert.

Händler führten den Kurssprung auf Deckungskäufe zurück. Wie nachhaltig die Bewegung sei, müsse abgewartet werden. "Die griechischen Umfragen haben dem Euro etwas geholfen", erklärte Koji Fukaya, Währungsstratege bei Credit Suisse Securities in Tokio. Aber die Probleme in Spanien wögen schwer. "Ich würde den Kursanstieg nicht allzu sehr feiern", fügte er hinzu. Vor allem der bereits teilverstaatlichte Sparkassen-Konzern Bankia macht den Investoren Sorgen. Aus Regierungskreisen in Madrid verlautete, Bankia könnte über Staatsanleihen rekapitalisiert werden.

Da die europäischen Aktienmärkte mit einer freundlichen Tendenz erwartet wurden, gab der Bund-Future im frühen Geschäft etwas nach. Der als Angstbarometer geltende Terminkontrakt rutschte um 26 Ticks auf 143,97 Punkte, blieb damit aber noch in Reichweite seines vorige Woche aufgestellten Allzeithochs von 144,55 Zählern.

Kommentare zu " Devisenhandel: Euro profitiert von Griechenland Hoffnung"

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  • absolut richtig. Da hat Deutschland mit sicherheit seine Finger im Spiel

  • Man wird mit einem manipulierten Wahlausgang rechnen müssen!

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