Devisenhandel
Euro springt über 1,27 Dollar

Am Devisenmarkt trennen sich Händler von Dollar-Positionen. Der Euro gewinnt daraufhin mehr als eineinhalb Cent. Noch am Vortag hatte die Gemeinschaftswährung deutlich nachgegeben, nachdem die EZB eine düstere Konjunkturprognose gegeben hatte. Mit Spannung warten Devisenhändler auf den US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag.

HB FRANKFURT. Der Euro hat am Freitag im frühen europäischen Geschäft mehr als eineinhalb Cent auf 1,2717 Dollar zugelegt. Händler machten für das Plus die Auflösung von Dollar-Longpositionen verantwortlich. "Offenbar verkauft jemand im großen Stil Dollar", sagte ein Händler in Frankfurt.

Am Devisenmarkt wird eher damit gerechnet, dass der Euro unter den schwachen US-Arbeitsmarktdaten leiden wird. "Die Risikoaversion bleibt hoch, und die geht zur Zeit zulasten des Euros", erklärte ein Händler. Die Commerzbank warnte, die Liquidität am Devisenmarkt lasse weiter zu wünschen übrig. Insofern sei mit großen Bewegungen zu rechnen. Auch Händler sprachen von extrem dünnen Umsätzen. Schon kleinere Orders könnten große Kursbewegungen auslösen.

Die freundlich erwartete Eröffnung der europäischen Aktienmärkte stütze den Euro zusätzlich, sagten andere Händler. Der Markt warte aber auf den US- Arbeitsmarktbericht für den Monat Februar. Volkswirte erwarten einen beschleunigten Arbeitsplatzabbau und einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf ein Rekordhoch von fast acht Prozent.

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