Devisenhandel
Euro startet mit Kursverlusten ins Jahr

Der Euro ist zum Jahrsesauftakt gegenüber den meisten wichtigen Währungen zurückgefallen. Der Wechselkurs zum Dollar fiel wieder unter die Marke von 1,40. Auch im Vergleich zum britischen Pfund löste sich der Euro von seinen Rekordständen.

HB FRANKFURT. Der Euro ist am Freitag mit Kursverlusten ins neue Jahr gestartet. Im frühen Handel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3860 Dollar, nachdem sie zum Jahresausklang noch bei 1,40 Dollar notiert hatte. Ein Dollar war damit 0,7215 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,3917 (Dienstag: 1,4098) Dollar festgesetzt.

Am Freitag dürften vor allem die vielbeachteten Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe im Blickpunkt stehen. Am Vormittag wird zunächst die Kennzahl aus dem Euro-Raum veröffentlicht, am Nachmittag stehen dann die US-Daten an. Am Markt wird diesseits wie jenseits des Atlantik mit einer weiteren Stimmungseintrübung gerechnet. Ansonsten dürfte der Handel wegen des Brückentags vergleichsweise dünn ausfallen, hieß es.

Zum britischen Pfund hat sich der Euro weiter von der Parität entfernt. Am Morgen notierte die Gemeinschaftswährung bei rund 95 britischen Pence. Im Vergleich zum japanischen Yen verbilligte sich der Euro auf Kurse um 126,50 Yen je Euro.

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