Devisenhandel
Euro übertrifft Marke von 1,45 Dollar

Nach der Zinssenkung der US-Notenbank (Fed) hat der Euro die 1,45-Dollar-Marke kurz übersprungen. Lange konnte sich die Gemeinschaftswährung aber nicht auf dem Rekordhoch halten.

HB FRANKFURT. Mit 1,4505 Dollar notierte die Gemeinschaftswährung so hoch wie noch nie zuvor seit ihrer Einführung an den Finanzmärkten 1999. Gemessen an der D-Mark – die vor der Einführung des Euro an den Finanzmärkten als die wichtigste europäische Währung galt – steht der Euro nun ebenfalls so hoch wie nie zuvor. Im März 1995 hatte ein Dollar rund 1,3450 D-Mark gekostet, was in etwa 69 Euro-Cent je Dollar oder umgekehrt rund 1,45 Dollar je Euro entspricht.

Die Fed senkte den Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,5 Prozent, womit die meisten Investoren auch gerechnet hatten. Mit der Zinssenkung schrumpft der Zinsvorteil der US-Währung zum Euro weiter. In der Euro-Zone steht der Leitzins bei 4,00 Prozent. Analysten rechnen damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) vorläufig nicht mehr an der Zinsschraube drehen wird. Die Notenbank hatte im September auf eine eigentlich schon angedeutete Zinserhöhung wegen der Marktturbulenzen verzichtet. Die EZB wird in der nächsten Woche erneut über die Geldpolitik beraten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%