Devisenhandel
Euro verbucht trotz schlechter Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt Gewinne

Der Euro hat am Freitag trotz schwacher US-Arbeitsmarktdaten seine Tagesgewinne gehalten. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2 690 Dollar. Am Morgen hatte der Euro noch bei 1,25 Dollar notiert.

dpa-afx FRANKFURT. Der Euro hat am Freitag trotz schwacher US-Arbeitsmarktdaten seine Tagesgewinne gehalten. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2 690 Dollar. Am Morgen hatte der Euro noch bei 1,25 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,2 658 (Donnerstag: 1,2 555) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 900 (0,7 965) Euro.

Der US-Arbeitsmarktbericht sei zwar wie erwartet schlecht ausgefallen, sagte Volkswirt Lothar Hessler von HSBC Trinkaus. Eine "Schreckensnachricht" sei der erneute Anstieg der Arbeitslosigkeit in der größten Volkswirtschaft der Welt aber nicht gewesen. Nach der Veröffentlichung der Daten hatte der Euro weiter zugelegt und war über die Marke von 1,27 Dollar geklettert. In den vergangenen Wochen hatte indes regelmäßig der Dollar als "sicherer Hafen" von schwachen Konjunkturdaten profitiert.

Laut Hessler befindet sich der Euro derzeit "irgendwo im Niemandsland". Die europäische Währung sei derzeit noch in einer Spanne zwischen 1,23 und 1,31 Dollar gefangen. Mittelfristig rechnet er allerdings mit einem Ausbrechen aus der Spanne nach oben. Bei der anstehenden Richtungsentscheidung sieht er einen Anstieg des Euro über die Marke von 1,31 Dollar. Grund sei vor allem die sehr hohe Verschuldung der privaten Haushalte und des Staates in den USA.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89 000 (0,89 030) britische Pfund , 122,53 (124,71) japanische Yen und 1,4 637 (1,4 765) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 936,00 (913,00) Dollar gefixt.

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