Devisenhandel
Eurokurs fällt zeitweise unter 1,46 Dollar

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro hat am Donnerstag seinen Abwärtstrend vom Vortag fortgesetzt und ist zeitweise unter 1,46 Dollar gesunken. In der Nacht zum Donnerstag fiel die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,4 571 Dollar. Zuletzt erholte sich der Euro wieder etwas und kostete 1,4 605 Dollar. Ein Dollar war damit 0,6 847 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Mittwoch noch auf 1,4 720 (Dienstag: 1,4 741) Dollar festgesetzt.

Der Dollar habe jüngst Unterstützung von Meldungen erhalten, die US-Regierung könnte in Zahlungsnot geratenen Hausbesitzern angesichts der US-Hypothekenkrise finanziell unter die Arme greifen, sagten Händler. Spekuliert wurde unter anderem über die Möglichkeit, die prinzipiell variablen und zuletzt stark gestiegenen Zinssätze notleidender Hausbaukredite einzufrieren. Eine offizielle Ankündigung durch das Weiße Haus steht aber noch aus.

Am Donnerstag stehen laut Experten vor allem die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der britischen Notenbank (Bank of England) im Blickpunkt. Während am Markt sowohl für den Euroraum als auch für Großbritannien nicht mit einer Änderung des Leitzinses gerechnet wird, gehen Analysten von einer sehr knappen Entscheidung im geldpolitischen Ausschuss der Bank of England aus. Mit Spannung erwartet werden auch die Ausführungen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, insbesondere vor dem Hintergrund einer weiter gestiegenen Inflation im Euroraum und eines zusehends getrübten Wachstumsausblicks.

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