Devisenhandel
Händler rechnen wieder mit Rückgang des Euro

Der Euro wird nach Ansicht von Marktteilnehmern zum Dollar wieder an Wert verlieren. Händler gehen davon aus, dass die US-Notenbank Federal Reserve den Leitzins nicht weiter senken wird, nachdem Fed-Mitglieder in der vergangenen Woche die Inflationsrisiken betont hatten.

FRANKFURT. Wie aus den Daten vom Terminmarkt hervorgeht, rechnen Händler mit einer Wahrscheinlichkeit von 58 Prozent, dass die US-Notenbank den Leitzins von derzeit zwei Prozent bis zum Jahresende sogar erhöhen wird. Unter Druck geraten könnte der Euro auch im Zuge der anstehenden Konjunkturdaten aus Europa. In Deutschland steht am Mittwoch der ifo-Geschäftsklimaindex auf der Agenda. Am Freitag folgen die Einkaufsmanagerindizes für den Euro-Raum. Bei diesen Daten erwartet der Markt einen Rückgang.

"Es wird kein Schnellzug sein, der in Richtung stärkerer Dollar geht", sagte Jeff Gladstein, Leiter des Devisenhandels bei AIG Financial Products mit Hinblick auf den Euro-Dollar-Kurs. "Aber die US-Währung wird langsam und stetig zulegen." Der Abschwung der US-Konjunktur werde nicht so stark ausfallen wie zunächst vom Markt befürchtet.

Am Freitag legte der Euro wegen schwacher US–Konjunkturdaten deutlich auf 1,5579 Dollar zu. Seit dem Hoch am 22. April hat er zum Dollar 2,7 Prozent eingebüßt.

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