Devisenhandel
Wertpapierkäufe der Fed belasten den Dollar

Die neue groß angelegte Aktion der US-Notenbank am Finanzmarkt hat dem Euro Auftrieb verliehen. Zur Stützung des amerikanischen Finanz- und Immobiliensektors will die Fed zusätzlich eine Billion Dollar in die Märkte pumpen und unter anderem Staatsanleihen aufkaufen.

HB FRANKFURT. Der Euro war am Mittwoch nach der Entscheidung der Fed von 1,31 Dollar zeitweise auf über 1,35 Dollar gestiegen, am Donnerstag notierte er im frühen Handel weiter über 1,34 Dollar. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Morgen mit 1,3433 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,7442 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,3130 (Dienstag: 1,2942) Dollar festgesetzt.

Die Fed will ab Ende kommender Woche langlaufende Staatsanleihen im Volumen von bis zu 300 Milliarden Dollar ankaufen sowie bereits laufende Programme zum Ankauf hypothekenbesicherter Anleihen um bis zu 750 Milliarden Dollar nahezu zu verdoppeln. Das hatte am Vorabend einen Run auf den Euro und US-Staatsanleihen ausgelöst. Die Politik der US-Notenbank könnte sich nach Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) auch auf längere Sicht negativ auf den Außenwert des Dollar niederschlagen. Die EZB hingegen habe den Leitzins noch nicht auf Null gesenkt und stehe einem Kauf von Staatsanleihen skeptisch gegenüber.

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