Devisenhandel: Zweifel an deutscher Industrie lasten auf Euro

Devisenhandel
Zweifel an deutscher Industrie lasten auf Euro

Der Einbruch bei den Aufträgen der deutschen Industrie belastet auch den Euro. Die europäische Gemeinschaftswährung notiert unterhalb der Marke von 1,28 US-Dollar. Kommt eine Konjunkturabkühlung?
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HB DÜSSELDORF. Der Einbruch des Auftragseingangs der deutschen Industrie hat am Dienstagmittag den Euro und den Dax belastet. Die Gemeinschaftswährung fiel auf 1,2747 Dollar. Am Aktienmarkt notierte der deutsche Leitindex 0,7 Prozent niedriger bei 6110 Zählern. Der Bund-Future lag 79 Ticks höher bei 132,95 Stellen.

Die deutschen Firmen zogen im Juli 2,2 Prozent weniger Bestellungen an Land als im Vormonat, während Experten ein leichtes Plus erwartet hatten „Das ist eher ein leichter Dämpfer“, kommentierte HSBC-Trinkaus-Volkswirt Stefan Schilbe. „Er zeigt, dass wir die Dynamik der vergangenen Monate so nicht halten können. Das hängt mit der Konjunkturabkühlung bei wichtigen Handelspartnern zusammen, von den USA bis nach Asien.“

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