Devisenkurse Euro erholt sich

Der Euro hat am Freitag zunächst etwas fester notiert, nachdem Spekulationen um eine Zinssenkung der EZB wieder einen leichten Dämpfer erhalten hatten.
Update: 26.04.2013 - 09:33 Uhr Kommentieren
Eine österreichische Ein-Euro-Münze mit eine Abbild von Wolfgang Amadeus Mozart Quelle: dpa

Eine österreichische Ein-Euro-Münze mit eine Abbild von Wolfgang Amadeus Mozart

(Foto: dpa)

Frankfurt Am Morgen stieg die Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich bis auf 1,3048 US-Dollar. Zuletzt stand sie bei 1,3027 Dollar und damit knapp über dem Niveau vom Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3080 (Mittwoch: 1,3006) Dollar festgesetzt.

Die meisten Ökonomen rechnen wegen der schwachen Konjunktur im Euroraum mit einer Leitzinssenkung der EZB. Diese Erwartung hatte den Eurokurs im Wochenverlauf unter Druck gebracht. Am Markt kamen zuletzt jedoch zunehmend Zweifel auf.

Im weiteren Handel könnten US-Konjunkturdaten für Kursbewegungen sorgen. Am Nachmittag (14.30 Uhr MESZ) wird die erste Schätzung zum Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft im ersten Quartal veröffentlicht. Von Reuters befragte Analysten prognostizieren ein Plus von 3,0 Prozent nach einem Plus von nur 0,4 Prozent im Schlussquartal 2012. Sollten die Erwartungen erfüllt werden, könnte das dem Dollar Auftrieb geben.

"Der Gegensatz zur Lage in Europa wird einmal mehr deutlich werden", sagte Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz. "Während es in den USA eine Diskussion darüber gibt, ob die Wirtschaft schnell genug wächst, droht sich die Rezession in Europa weiter zu verfestigen." Einen weiteren Hinweis auf die Stimmung der US-Verbraucher wird das von der Universität Michigan erfasste Verbrauchervertrauen für April liefern. Analysten sagen einen Anstieg auf 85 Zähler voraus von 84,8 Punkten im März.

Am Morgen hatte die Bank of Japan ihren aggressiven Kurs beim Kampf gegen die Deflation bestätigt, ohne jedoch neue Maßnahmen zu beschließen. Der Yen wertete gegenüber den meisten Vergleichswährungen auf.

Am Rentenmarkt notierten Bundesanleihen etwas höher. Italienische und spanische Anleihen wurden nach der zuletzt recht starken Nachfrage verkauft.

  • dpa
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