Devisenmärkte: Eurokurs gibt weiter nach

Devisenmärkte
Eurokurs gibt weiter nach

Die Konjunkturindikatoren lassen Zweifel an der Erholung im Euroraum aufkommen, der Euro gibt 0,2 Prozent gegenüber dem Dollar nach. Aus den USA kommen starke Konjunktursignale und erste Anzeichen für eine Zinserhöhung.
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FrankfurtDer Euro hat am Mittwoch weiter leicht nachgegeben. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,3801 Dollar um 0,2 Prozent tiefer gehandelt. Am Dienstag hatte der Euro 0,1 Prozent verloren.

Das von der Nürnberger GfK ermittelte Verbrauchervertrauen für April zeigte keine Veränderung gegenüber dem Vormonat. Der Wert lag, wie in einer Umfrage von Bloomberg News erwartet, bei 8,5, nach 8,5 im Vormonat. Der Indikator hat sich seit Januar 2013 nicht verändert und liegt auf dem höchsten Niveau seit Januar 2007.

Konjunkturindikatoren hatten am Vortag Zweifel an der Erholung im Euroraum aufkommen lassen. Hingegen kamen aus den USA starke Konjunktursignale und ein Vertreter der US-Notenbank stellte eine Zinserhöhung in der zweiten Jahreshälfte 2015 in Aussicht. Auf Konjunkturdaten aus den USA wird im Tagesverlauf auch das Augenmerk der Investoren liegen. Dort wird unter anderem der Auftragseingang für langlebige Wirtschaftsgüter bekannt gegeben.

„Ich gehe davon aus, dass die US-Konjunkturdaten sich weiter verbessern“, sagte Joseph Capurso, Währungsstratege bei der Commonwealth Bank of Australia in Sydney. „Das sollte längerfristig zu einem gewissen Abwärtsdruck beim Euro zum Dollar und zu einem gewissen Aufwärtstrend beim Dollar gegenüber dem Yen führen“, ergänzte er.

Der Yen stieg zum Euro um 0,1 Prozent auf 141,31 Yen. Gegenüber dem Dollar gab der Yen 0,1 Prozent nach auf 102,38 Yen. Der Schweizer Franken verlor 0,2 Prozent zum Euro auf 1,2225 Franken. In Relation zum Dollar fiel der Franken um 0,3 Prozent auf 88,56 Rappen.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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