Devisenmärkte
EZB: Unsicherheit erhöht Wechselkursschwankungen

Die Schwäche der Weltwirtschaft und die Unsicherheit der Investoren über die weitere Entwicklung sind für die aktuell ungewöhnlich hohen Schwankungen an den Währungsmärkten verantwortlich. Das schreibt die EZB in ihrem jüngsten Monatsbericht. Den Anlegern falle es schwer abzusehen, welche Länder sich am schnellsten von der Finanzkrise erholen.

HB FRANKFURT. Die aktuell hohen Kursschwankungen an den internationalen Devisenmärkten sind nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) vor allem mit der hohen Unsicherheit auf Seiten der Investoren zu erklären. Insgesamt lasse sich die hohe Volatilität der Wechselkurse zwar nur schwer erklären, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht der EZB für Februar. Ein Grund könnte aber Dauer und Ausmaß der gegenwärtigen Rezession sein. Zudem sei noch unklar, wie sich die Stützungsmaßnahmen der Regierungen auf die Leistungsbilanzen einzelner Länder auswirkten.

Wegen der derzeit hohen Unsicherheit zögerten viele Marktteilnehmer ihre Engagements am Devisenmarkt wohl solange hinaus, bis klarer sei, welche Staaten sich von der Finanzkrise am schnellsten erholten. Wenngleich die Währungen dieser Länder letztlich aufwerten dürften, herrsche noch Ungewissheit darüber, um welche Länder es sich handele. Daher verlangten die Marktteilnehmer zurzeit einen relativ hohen Ausgleich für Wechselkursrisiken. Diese hohe Unsicherheit bestätigten auch jüngste Daten von den Optionsmärkten.

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