Devisenmarkt
Aufwärtstrend des Euros scheint nicht zu stoppen

Die Marke von 1,50 Dollar je Euro ist geknackt. Doch der Aufwärtsbewegung der Gemeinschaftswährung tut das keinen Abbruch.

FRANKFURT.Für den Euro erwarten Analysten diese Woche einen weiteren Anstieg gegenüber dem US-Dollar. Festere Konjunkturdaten dürften der europäischen Gemeinschaftswährung Schub geben. Vergangene Woche hatte der Euro mehrmals ein 14-Monatshoch gegenüber dem Greenback markiert, zuletzt am Freitag bei 1,5060 Dollar. Freitagabend notierte er bei 1,5013 Dollar.

In dieser Woche steht neben dem heute veröffentlichten GfK-Konsumklima für Deutschland am Donnerstag das Wirtschaftsvertrauen im Euroraum an. „Das sich abzeichnende volkswirtschaftliche Bild dürfte den allgemeinen Eindruck einer immer stärkeren Erholung kaum in Frage stellen“, erklären Strategen um Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank in Frankfurt. Sie rechnen damit, dass die Konjunkturindikatoren etwas besser als prognostiziert ausfallen werden, der Euro dürfte sich damit über 1,50 Dollar stabilisieren.

Unter Abgabedruck steht hingegen voraussichtlich das Pfund, das am Freitag 1,6 Prozent einbrach auf 91,92 Pence je Euro. Die britische Wirtschaft hat auch im dritten Quartal in der Rezession verharrt, so dass in Großbritannien in nächster Zeit nicht mit Zinserhöhungen zu rechnen ist. Eher dürfte die Bank of England ihr Wertpapierkaufprogramm ausweiten, um die Wirtschaft zu stützen. Dies wiederum belastet das Pfund.

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