Devisenmarkt-Ausblick
Euro nimmt Kurs auf die Marke von 1,60 Dollar

Marktteilnehmer rechnen in dieser Woche mit weiteren Gewinnen für den Euro gegenüber dem Dollar. In Europa erhielten Spekulationen auf Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank durch Äußerungen von Bundesbankpräsident Axel Weber erneut einen Dämpfer.

FRANKFURT. Marktteilnehmer rechnen in dieser Woche mit weiteren Gewinnen für den Euro gegenüber dem Dollar. In Europa erhielten Spekulationen auf Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank durch Äußerungen von Bundesbankpräsident Axel Weber erneut einen Dämpfer. Weber hatte die Inflation in der Euro-Zone als „Besorgnis erregend“ bezeichnet und sogar Bereitschaft zu einer Zinserhöhung angedeutet.

In den USA werden die im Laufe der Woche anstehenden Konjunkturdaten nach Ansicht von Händlern die Rezessionsängste wieder mehren und den Druck auf die US-Notenbank Fed erhöhen, die Leitzinsen weiter herabzusetzen. Der Markt rechnet mit einer Wahrscheinlichkeit von 56 Prozent damit, dass die Federal Reserve im April den Leitzins um einen halben Prozentpunkt auf 1,75 Prozent senken wird.

„Der Dollar steht vor einer weiteren Abwärtsbewegung“, sagte Antje Praefcke, Devisenstrategin bei der Commerzbank. Neben den wahrscheinlichen Zinssenkungen verwies sie dabei auf die Probleme im Finanzsektor. Mike Moran, Devisenexperte bei Standard Chartered Bank, sieht den Euro in den nächsten Wochen „jenseits der Marke von 1,60 Dollar“. Am Freitag legte der Euro gegenüber der US-Währung 0,1 Prozent auf 1,5796 Dollar zu, damit kommt er für den Monat auf ein Plus von vier Prozent.

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