Devisenmarkt-Ausblick
Zinsentscheidung drückt auf den Euro

In dieser Woche dürfte der Euro zum Dollar nachgegeben, erwarten Devisenspezialisten. Denn die Experten gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag den Leitzins senken wird.

FRANKFURT. Außerdem dürften die Währungshüter des Euro-Raums signalisieren, dass sie mit dem Ankauf von Anleihen beginnen werden. In der vergangenen Woche hat der Euro bereits zwei Prozent zum Greenback eingebüßt, am Freitag wurde er bei etwa 1,33 Dollar je Euro gehandelt. Die europäische Gemeinschaftswährung geriet unter Druck, nachdem sich die Anzeichen für eine Verschärfung der Rezession im Euro-Raum mehrten.

Weiteres Aufwärtspotenzial sehen die Devisenexperten hingegen bei Rohstoffwährungen. So steuern der Neuseeland-Dollar und der Australische Dollar wegen steigender Rohstoffpreise auf den größten Monatsgewinn seit über 20 Jahren zum US-Dollar zu. Beide Währungen sind im März bereits um 14 Prozent beziehungsweise 8,3 Prozent zum Greenback geklettert. Auch die Entwicklung der norwegischen Krone ist in diesem Zusammenhang zu sehen. Die Krone zeigte unter den am aktivsten gehandelten Währungen zum Dollar die beste Entwicklung im ersten Quartal. Sie stieg angesichts des höheren Ölpreises um fünf Prozent. Norwegen ist weltweit der fünftgrößte Ölproduzent.

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