Devisenmarkt
Der Euro-Rally geht die Luft aus

Der Euro dürfte nach Einschätzung von Devisenexperten in der neuen Woche zum Dollar unter Druck geraten. Ein Grund dafür ist, dass die stark gestiegenen Renditen bei US-Staatsanleihen Investoren wieder in US-Papiere und damit den Greenback locken.

FRANKFURT. "Die Euro-Dollar-Rally der vergangenen Monate dürfte ins Stocken geraten. Wir rechnen kurzfristig mit einer gewissen Abwärtsbewegung", erklärte zum Beispiel David Woo, Chef-Devisenstratege bei Barclays. Am Freitag gab der Euro zum Dollar 0,7 Prozent auf 1,4016 je Euro nach. Der Dollar profitierte dabei auch von einem positiven Kommentar des japanischen Finanzministers Kaoru Yosano (s. Anleihen).

Interessant wird es auch beim britischen Pfund. Sollte es dem Pfund Sterling gelingen, die Widerstandsmarke von 1,6662 Dollar zu brechen, wird es an seinen Aufwärtstrend wieder anknüpfen. Davon gehen technische Analysten fest aus. Ein weiterer Anstieg bis auf 1,6830 Dollar sei dann aus technischer Sicht durchaus möglich, heißt es. Am Freitag war die Aufwärtsbewegung der britischen Währung zum Dollar gestoppt worden, da Befürchtungen über die Nachhaltigkeit einer britischen Konjunkturerholung aufkamen. Das Pfund gab zum Dollar 0,8 Prozent auf 1,6457 Dollar je Pfund nach. Auf Wochensicht kommt die britische Währung jedoch auf ein Plus von etwa drei Prozent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%