Devisenmarkt
Ende der Euro-Talfahrt in Sicht

Nachdem sich die Kursverluste des Euro zum Dollar in den vergangenen Wochen verlangsamt haben, rechnen Devisenstrategen nun mit einem Ende der Talfahrt.

FRANKFURT. Die HSH Nordbank verweist darauf, dass die Risikoscheu amerikanischer Anleger der US-Währung zuletzt kaum noch zugute gekommen sei. Wochenlang habe der Dollar mit jedem Kursrückgang des US-Börsenbarometers S&P 500 aufgewertet. Besorgte Anleger hatten ihre Auslandsinvestments dabei zugunsten von Dollar-Positionen aufgelöst. Wenn diese Dynamik ende, könnte sich der Trend bald zugunsten des Euro umkehren, folgerten die HSH-Experten.

Die Analysten der Bank KBC sehen den Euro in einem Seitwärtstrend. Allerdings stiegen die Chancen für eine deutlichere Erholung. Am Freitag machte der Euro einen Teil der Verluste der vorangegangenen drei Handelstage wett und eroberte die Marke von 1,25 Dollar zurück. Im Vergleich zum Jahresbeginn zeigt der Euro-Kurs ein Minus von etwa 14 Prozent.

Weiteren Auftrieb erwarten Experten für den japanischen Yen, da der Risikoappetit internationaler Anleger immer weiter zurückgehe. In den vergangenen Monaten wurden in großem Stil Zinsspekulationsgeschäfte gegen den Yen abgebaut. Zum Euro hat der Yen seit Anfang August fast 30 Prozent zugelegt auf zuletzt 119 Yen.

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