Devisenmarkt
Euro schwankt, Yen weiter fest erwartet

Der Euro bleibt schwankungsanfällig. Bereits am Freitag pendelte die Gemeinschaftswährung zum US-Dollar zwischen 1,34 und 1,35 US-Dollar. Nach Einschätzung von Händlern stützen die Verkäufe von Hedge-Fonds und Erwartungen für ein schwächeres Weltwirtschaftswachstum den Dollar zum Euro.

FRANKFURT. Der Euro startete am Montag etwas fester zum Dollar in den europäisch geprägten Handel. Nachdem sich der Euro im asiatischen Handel etwas abgeschwächt hatte, wurde er bei der Marke von 1,34 Dollar "abgefangen" und kletterte am frühen Montagmorgen bereits auf knapp unter 1,35 Dollar.

Dem Yen könnte die Aussicht auf eine US-Rezession nach Einschätzung von Devisenhändlern weiteren Auftrieb geben. Wenn etwa die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, wie erwartet, um 4 000 auf 465 000 steigen, könnte Japans Währung nach Einschätzung von Fabian Eliasson "leicht" an die Marke von 100 Yen je Dollar herankommen. Der New Yorker Devisenhandelschef bei Mizhuo Corporate Bank sagte, die Wirtschaftslage in den USA werde vorerst angespannt bleiben. Das setze den Dollar gegenüber dem Yen unter Druck.

Japans Währung sollte davon am meisten profitieren können. Ein Grund könnte Händlern zufolge in der Abnahme der Schwankungsbreite bei Dollar-Yen Optionen auf Ein-Monatssicht liegen. Diese sank auf 20,4 Prozent nach 29,6 Prozent in der Vorwoche. Rückläufige Volatilitäten begünstigen die so genannten Carry Trades, weil der Gewinn aus den Zinsdifferenzen berechenbarer wird. Bei Carry Trades nehmen Investoren Kredite in Niedrigzinsländern wie Japan auf, um in höherverzinsliche Anlagen zu investieren.

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