Devisenmarkt
Euro springt über 1,21-Dollar-Marke

Der Euro präsentiert sich am Donnerstag zum Ausklang des europäisch dominierten Geschäfts etwas fester zum Dollar und springt über die Marke von 1,21 Dollar.

HB FRANKFURT. Eine Händlerin begründet die kurzzeitige Abwärtsbewegung des Greenbacks mit technischen Faktoren. Bei 1,21 Dollar seien größere Stops ausgelöst worden, was die Gemeinschaftswährung beschleunigt nach oben getrieben habe, sagt sie. Immerhin sei der Bereich zuvor bereits mehrfach getestet worden, im vierten Versuch sei der Sprung dann geglückt. Angesichts der am Devisenmarkt insgesamt recht dünnen Umsätze am Berichtstag habe diese Bewegung höhere Wellen geschlagen, was sich in den ebenfalls anziehenden Euro-Notierungen unter anderem zum Pfund und zum Franken widerspiegele.

„Keine wirklich neue Thematik“ sei, dass die Vereinigten Arabischen Emirate den Euro-Anteil an ihren Devisenreseren auf 10% von derzeit 2% hochfahren könnten. Die am Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten hätten keine größere Rolle für die Kursentwicklung gespielt. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren mit einem Rückgang um 10.000 etwas besser als erwartet, die Revision des US-BIP zum vierten Quartal sei insgesamt wie erwartet ausgefallen.

Aus technischer Sicht liege das nächste Ziel für den Euro im Bereich um 1,2150/60 Dollar. Unterstützt sei die Gemeinschaftswährung bei 1,2020 Dollar und bei 1,1980 Dollar.

Die Feinunze Gold wurde zum Londoner Nachmittags-Fixing mit 584 Dollar festgestellt nach einem Vormittags-Fixing bei 578,50 Dollar.

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