Devisenmarkt
Euro stabilisiert sich über 1,31 Dollar

Trotz eines enttäuschenden US-Arbeitsmarktberichts halten sich die Spekulationen auf eine Ausweitung der lockeren Geldpolitik der Notenbank Fed am Devisenmarkt in Grenzen. Die Renditen der Bundesanleihen gehen zurück.
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Der Euro notierte am Dienstag bei 1,3121 Dollar und damit nur leicht über seinem New Yorker Vortagesschluss von 1,3106 Dollar. Die schwächelnde US-Wirtschaft schuf im März 120.000 Jobs und damit deutlich weniger als von Experten gehofft. „Offensichtlich setzt der Markt nicht darauf, dass ein schwacher Arbeitsmarktbericht schon ausreicht, um die nächste Runde von Quantitative Easing (QE) einzuläuten“, schrieben die Analysten der Commerzbank in einem Kommentar.

Zuletzt hatten sich immer weniger US-Notenbanker für eine zusätzliche Geldspritze zur Ankurbelung der US-Konjunktur ausgesprochen. Am Rentenmarkt gingen die Renditen der gern als sicherer Hafen angesteuerten zehnjährigen deutschen Bundesanleihen weiter zurück. Sie fielen mit 1,665 Prozent auf den tiefsten Stand seit September. Die Kurse der zehnjährigen italienischen und spanischen Bonds standen dagegen unter Druck. Sie warfen mit 5,521 Prozent beziehungsweise 5,806 Prozent mehr ab als zuletzt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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