Devisenmarkt
Eurokurs steigt über 1,27 US-Dollar

Der Kurs des Euro ist am Freitag nach enttäuschenden US-Konjunkturdaten über 1,27 US-Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am späten Nachmittag mit 1,2732 US-Dollar gehandelt.

HB FRANKFURT. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatten den Referenzkurs zuvor auf 1,2683 (Donnerstag: 1,2653) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7885 (0,7903) Euro.

„Die jüngsten Daten zum US-Bruttoinlandsprodukt haben bei den Konjunkturoptimisten für Ernüchterung gesorgt“, sagte Rainer Sartoris, Devisenexperte von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Das Wachstum im dritten Quartal sei nicht nur schwächer als erwartet ausgefallen, es gebe auch zunehmend Anzeichen dafür, dass sich die Wachstumsschwäche im vierten Quartal fortsetzen dürfte. Das Bruttoinlandsprodukt war mit einer hochgerechneten Jahresrate von 1,6 Prozent gewachsen. Dies ist das niedrigste Quartalswachstum seit drei Jahren. Volkswirte hatten mit einem Wachstum von 2,1 Prozent gerechnet.

„Die jüngste leichte Dollarstärke dürfte damit überwunden sein“, sagte Sartoris. In der kommenden Woche dürften insbesondere der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe und der Arbeitsmarktbericht Aufschluss über den Zustand der US-Wirtschaft geben. Zudem steht am Donnerstag die Zinsentscheidung der EZB bevor.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6706 (0,67155) britische Pfund, 150,26 (150,40) japanische Yen und 1,5911 (1,5924) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit unverändert 596,25 (596,25) Dollar gehandelt. Der Kilobarren kostete 15 035 Euro nach 15 055 Euro am Vortag.

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