Devisenmarkt
Experten rechnen mit Druck für den Euro

Im Euro-Raum werden neue Konjunkturdaten eine schärfere Rezession anzeigen. Im Schlussquartal 2008 ist die Euro-Wirtschaft nach Meinung von Ökonomen so stark geschrumpft wie seit 13 Jahren nicht mehr. Den Kurs des Euros dürfte dies unter Druck setzen. Auch der Yen befindet sich gegenüber dem Dollar im Abwärtstrend.

FRANKFURT. Devisenexperten gehen davon aus, dass der Euro in dieser Woche zum Dollar nachgeben wird. Druck auf die europäische Gemeinschaftswährung werde von Konjunkturdaten ausgehen, die eine Verschärfung der Rezession im Euro-Raum andeuten. Ökonomen gehen davon aus, dass die Wirtschaft im Euro-Raum im vierten Quartal 2008 so stark geschrumpft ist wie seit 13 Jahren nicht mehr.

Die Europäische Union wird die Zahlen am Montag veröffentlichen. Auch für den Auftragseingang in der deutschen Industrie erwarten die Volkswirte nichts Gutes, er dürfte im Februar den sechsten Monat in Folge rückläufig gewesen sein. Am Freitag notierte der Euro zum Dollar bei 1,3476 Dollar je Euro 0,1 Prozent höher.

Der Dollar ist am Freitag zum Yen erstmals seit dem 4. November über die Marke von 100 Yen je Dollar geklettert und kommt für die Woche auf ein Plus von über zwei Prozent. Im Wochenverlauf hatte der Dollar bereits die Widerstandsmarke von 97,88 Yen genommen. Technische Analysten erwarten, dass der Greenback weiter zur japanischen Währung zulegen wird. Die nächsten Widerstandsmarken, die zu knacken sind, sehen sie bei 100,53 und 103,03. In den nächsten Monaten könnte der Dollar zum Yen sogar auf 110 Yen steigen, sagt Devisenstratege Henrik Gullberg von der Deutschen Bank.

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