Devisenmarkt
Forint nach BIP-Zahlen unter Druck

Die schlechten Konjunkturdaten machen dem Forint zu schaffen. Analysten erwarten weitere Zinssenkungen durch die ungarische Notenbank.
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FrankfurtZinssenkungsphantasie nach schwachen Konjunkturdaten haben am Donnerstag den Forint belastet. So kostete ein Euro mit 292,55 Forint mehr als am Vorabend mit 289,86 Forint. Ungarns Wirtschaft war nach Angaben des Statistikamtes in Budapest im vierten Quartal gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,7 Prozent geschrumpft. „Das ist schockierend", erklärte Analyst Zoltan Torok von der Raiffeisen Bank.

Die Bank habe schon mit einem Rückgang von rund zwei Prozent gerechnet, aber nun sei die Zahl noch viel schlechter ausgefallen. „Da wird es bestimmt mehr Zinssenkungen geben", fügte Torok hinzu. Er hält einen Rückgang des Leitzinses bis auf 4,5 Prozent zur Jahresmitte für möglich. Auch andere Analysten rechnen mit weiter deutlich sinkenden Zinsen.

Seit August hat die ungarische Notenbank bereits kontinuierlich den Zins um 150 Basispunkte auf nunmehr 5,5 Prozent gesenkt. Der nächste Zinsschritt von 25 Basispunkten wird für den 26. Februar erwartet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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