Devisenmarkt
Schwächerer Ölpreis stützt den Dollar

Der Dollar dürfte den seit zwei Wochen anhaltenden Aufwärtstrend zum Euro auch in den nächsten Tagen fortsetzen. Vergangene Woche gewann der Dollar zum Euro ein Prozent und notierte am Freitagabend bei 1,5693 je Euro. Unterstützung erhält die US-Währung vom gefallenen Ölpreis, der die Sorgen um eine mögliche Rezession in den USA mildert.

FRANKFURT. "Der Preis dürfte zwar nicht noch einmal deutlich nachgeben, aber auch eine Beruhigung des Marktes sollte gut für den Dollar sein", sagte Währungsstratege David Woo von Barclays Capital.

Ein positiver Impuls für den Dollar wird zudem durch Zahlen des US-Handelsministeriums am Donnerstag erwartet. Schätzungen zufolge dürfte das Bruttoinlandsprodukt der USA im zweiten Quartal mit einer Jahresrate von zwei Prozent gewachsen sein, nach nur einem Prozent in den ersten drei Monaten. Die Zahlen zum Arbeitsmarkt (siehe Anleihen) dürften die US-Währung hingegen unter Druck setzen.

Der japanische Yen geht geschwächt in die neue Woche. Am Freitag verlor er bereits 0,6 Prozent auf 169,32 je Euro. Die Exporte des Landes waren im Juni erstmals seit über vier Jahren gesunken. Devisenexperten zufolge bewegen sich das Saldo der Handelsbilanz Japans und der Kurs der Landeswährung seit Jahrzehnten im Gleichklang.

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