Devisenmarkt Schweizer Franken geschwächt

Der Euro klettert am Montag auf den höchsten Stand zum Schweizer Franken seit zweieinhalb Wochen, auch der Dollar macht Boden gut. Der Franken leidet unter Spekulationen um Pläne der Schweizer Nationalbank.
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Die Schweizer Nationalbank hatte Mitte Januar ihren Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufgehoben und der heimischen Währung zum Höhenflug verholfen. Quelle: dpa

Die Schweizer Nationalbank hatte Mitte Januar ihren Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufgehoben und der heimischen Währung zum Höhenflug verholfen.

(Foto: dpa)

FrankfurtSpekulationen auf Devisenkäufe der Schweizer Nationalbank (SNB) haben den Franken am Montag geschwächt. Der Euro kletterte um bis zu 2,1 Prozent auf ein Zweieinhalb-Wochen-Hoch von 1,0587 Schweizer Franken. Auch der Dollar notierte mit 0,9345 Franken so hoch wie seit Mitte Januar nicht mehr.

Die jüngste Entwicklung der Guthaben bei der Schweizer Notenbank (SNB) deutet Devisenexperten zufolge darauf hin, dass die SNB erneut Euro kaufte, um die eigene Währung zu schwächen. Es gebe Gerüchte, dass es nun eine Art inoffizielles Wechselkursziel gebe, und die Guthaben-Daten ließen die Vermutung zu, dass die SNB im Markt unterwegs sei, sagte Manuel Oliveri, Stratege bei der Credit Agricole.

Laut einem Medienbericht vom Sonntag sollen die Währungshüter der SNB für den Euro einen Korridor von 1,05 bis 1,10 Franken anstreben.

Die SNB hatte Mitte Januar völlig überraschend ihren Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufgehoben und damit der heimischen Währung zu einem Höhenflug verholfen. Ein starker Franken belastet Schweizer Firmen auf dem Weltmarkt und die wichtige Tourismusbranche des Landes.

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