Devisenmarkt
Terroralarm verhilft Euro kurzzeitig zu Kursgewinnen

dpa-afx FRANKFURT. Der Terroralarm in London hat den Eurokurs am Donnerstag kurzzeitig steigen lassen. "Die Terroranschläge galten Flugzeugen auf dem Weg von Großbritannien zu US-Flughäfen - Pfund und Dollar wurden deshalb kurzzeitig belastet, wovon der Euro profitierte", sagte Devisenexperte Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus & Burkhardt. "Der Markt ist aber schnell zur Tagesordnung zurückgekehrt."

Auch von schwächer als erwartet ausgefallenen amerikanischen Konjunkturdaten konnte der Euro nicht nachhaltig profitieren. "Der Euro schafft es nicht, sich über der Marke von 1,29 Dollar zu etablieren", sagte Sartoris. Das US-Handelsdefizit fiel im Juni höher als erwartet aus. Auch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen in der abgelaufenen Woche stärker als erwartet.

Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,2 824 Dollar, nachdem er zwischenzeitlich bis auf 1,2 913 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2 857 (Mittwoch: 1,2 879) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7 778 (0,7 765) Euro. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6 752 (0,6 753) britische Pfund, 147,62 (148,17) japanische Yen und 1,5 768 (1,5 754) Schweizer Franken fest.

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