Die vier wachstumsstärksten Länder der Welt
Die BRIC-Staaten setzen ihren Siegeszug fort

Die Nachfrage nach Öl steigt. Allein Brasilien, Russland, Indien und China, kurz BRIC genannt, waren 2004 für die Hälfte des Nachfrageanstiegs beim Rohöl verantwortlich: Dieser Trend soll sich fortsetzen.

Studien der Investmentbank Goldman Sachs zufolge haben die vier Nationen gute Chancen, sich in den kommenden 35 Jahren an die Weltspitze vorzuarbeiten und gemeinsam über eine höhere Wirtschaftskraft zu verfügen als die heutigen G-6-Staaten. Zu den sechs größten Volkswirtschaften sollen dann neben den BRIC-Staaten nur noch die USA und Japan gehören.

Investments in die vier Länder sind jedoch nicht nur auf Grund ihrer Wachstumsperspektiven interessant. Ihre unterschiedlichen Stärken und Schwächen sorgen für ein ausgewogenes Portfolio. Steigt etwa der Ölpreis, zählt Russland zu den Hauptprofiteuren. Das Land verfügt immerhin über 20 Prozent der weltweiten Ölreserven und über 35 Prozent der globalen Erdgasreserven.

Auch Brasilien gehört zu den Nutznießern steigender Ölpreise. Der südamerikanische Staat ist Selbstversorger und wird sogar in den nächsten drei Jahren beginnen, Öl zu exportieren. Indien und China hingegen, die Öl importieren müssen, leiden auch unter dem nachhaltigen Wachstum. Wegen des großen Bedarfs hätten fallende Preise im Gegenzug einen positiven Effekt auf die heimische Wirtschaft.

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