Digitalwährung

Bitcoin ist weiter auf Rekordjagd

Spekulanten trieben den Wert der Digitalwährung Bitcoin weiter in die Höhe. Doch die virtuelle Währung ist keinesfalls alleine. Auch andere Digitalwährungen legen zu – einige um bis zu zwei Drittel in 24 Stunden.
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Findet immer mehr Anklang: In diesem kalifornischen Restaurant kann man mit Bitcoins bezahlen. Quelle: Reuters

Findet immer mehr Anklang: In diesem kalifornischen Restaurant kann man mit Bitcoins bezahlen.

(Foto: Reuters)

New YorkIn den Schlagzeilen und auf dem Aufwärtstrend: Das Internetgeld Bitcoin wurde in den zurückliegenden Monaten zum Spekulationsobjekt. Allein innerhalb der vergangenen Woche verdoppelte sich der Kurs der Währung nach Angaben der Online-Plattform Mt. Gox.

Am Mittwoch durchbrach er die symbolische Marke von 1000 US-Dollar je Einheit und lag am Donnerstag schon bei über 1188 Dollar, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg schrieb. Aufsichtsbehörden weltweit beäugen digitale Währungen aber kritisch.
Doch BitCoin ist keinesfalls alleine, auch andere digitale Währungen boomen: Der Seite coinmarketcap.com zufolge, schoss der Wert vieler Digitalwährungen in den letzten vierundzwanzig Stunden in die Höhe: Litecoins legten um über einen Fünftel zu, Namecoin um über 53 Prozent und Feathercoins gar um über zwei Drittel.

Doch die bisher am meisten genutzte digitale Währung bleibt Bitcoin. Und der Service zeigt, wie Digitalwährungen je länger je mehr zum Teil des internationalen Zahlungsverkehrs werden. Ein neues Beispiel kam am Donnerstag hinzu.

Ein kenianisches Start-up will Überweisungen von Kenianern in anderen Ländern zurück nach Hause mit Bitcoins abwickeln, und damit in einen 1,2-Milliarden-Markt eintreten. BitPesa würde die Zahlungen fast halb so günstig abwickeln wie Konkurrenten – und statt in einigen Tagen in wenigen Stunden.

Kenia gehört zu den größten Empfängern von ausländischen Zahlungen und ist der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge der am schnellsten wachsende Markt. Mit etwa 80 Prozent kommen die meisten Zahlungen von den Millionen von Kenianern, die in den USA und in Europa leben.

Der Run auf digitale Währungen dürfte mit der großen Aufmerksamkeit zu tun haben, den die schon fünf Jahre alte Währung in letzter Zeit erhalten hat. Auf dem illegalen Internetmarkt „Silk Road“, der vergangenen Monat von Behörden geschlossen wurde, bezahlten Nutzer mit Bitcoins. Regulatoren schauen deswegen zunehmend genauer hin.

Die EZB warnt vor Risiken: Digitalwährungen seien „von Natur aus“ mit Risiken behaftet.

  • afp
  • jar
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  • "Die EZB warnt vor Risiken: Digitalwährungen seien „von Natur aus“ mit Risiken behaftet. "

    LOL, das Leben ist lebensgefährlich

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