Dollar-Abhängigkeit
Ölpreis hangelt sich zurück in Richtung 70 Dollar

Am Ölmarkt hängen sich die Händler seit einiger Zeit hauptsächlich an die Entwicklung am Devisenmarkt: Steigt der Dollar, verkaufen sie Öl. Fällt er, greifen sie zu. Folgerichtig hat der jüngste leichte Rückgang der US-Währung den Ölpreis wieder etwas in Richtung 70 Dollar geschoben.

HB DÜSSELDORF. Die Ölpreise sind am Dienstag im Zuge eines wieder etwas schwächeren Dollars gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli verteuerte sich um 1,5 Prozent auf 69,08 Dollar. Brent war 1,6 Prozent teurer und kostete 69 Dollar. In der vergangenen Woche war der Ölpreis mit mehr als 70 Dollar auf ein Sieben-Monats-Hoch geklettert.

"Die Entwicklung am Devisenmarkt treibt die Ölmärkte bereits seit Mitte Mai", sagte ein Händler. Der Handel achte mehr auf den Dollar als auf die Aktienmärkte. Ein Rückgang des Dollarkurses macht die Ölpreise für die Nicht-Dollarländer billiger, was die Nachfrage anregen dürfte. Am Abend veröffentlicht das American Petroleum Institute (API) seine wöchentlichen US-Lagerdaten.kletterte auf 68,44 US-Dollar; das sind 35 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%