Dollar-Absturz
Venezuela lässt sich Öl künftig in Euro bezahlen

Venezuela lässt sich künftig einen Teil seiner Öllieferungen in Euro statt in Dollar bezahlen. Davon betroffen seien Terminkontrakte, Ölprodukte und Spotverkäufe, sagte Energieminister Rafael Ramirez der am Freitag.

CARACAS. Es gebe keine Vorgaben, was den Umfang der Rohöllieferungen angehe, die in Euro bezahlt werden sollten, erklärte er weiter.

Die weltweite Standardwährung in der Ölindustrie ist der Dollar. Der Schritt Venezuelas könnte daher ein Anzeichen dafür sein, dass das OPEC-Mitglied der zum Euro auf ein Rekordtief gefallenen US-Währung ein Stück weit den Rücken kehrt.

Venezuelas Präsident Hugo Chavez, ein erklärter Gegner der USA, tritt dafür ein, dass die OPEC-Mitglieder den Ölpreis künftig auf der Basis eines Währungskorbes festlegen, um ihre Kaufkraft zu stärken.

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