Dollar auch zum Yen auf Höhenflug
Euro setzt Talfahrt fort

Die andauernden Spekulationen auf weiter steigende US-Zinsen haben am Dienstag dem Dollar weiteren Auftrieb gegeben. Die US-Währung stieg gegenüber dem Euro, dem Yen und dem Pfund Sterling auf das höchste Niveau seit Frühjahr vorigen Jahres.

HB FRANKFURT. Zwei Tage vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) fiel der Euro auf 1,1870 Dollar und notierte damit so niedrig wie seit Mai vorigen Jahres nicht mehr. Schon am Vortag war der Euro bei geringen Umsätzen zeitweise knapp unter 1,19 Dollar gefallen. In diesem Bereich, um 1,1870 Dollar, findet sich für den Euro nach Angaben von Händlern auch eine Unterstützung. Als Verkäufer des Euro seien insbesondere europäische Banken auszumachen, hieß es von Teilnehmern in Tokio.

Auch das Pfund rutschte auf ein Niveau von 1,7530 Dollar und notierte damit auf einem 14-Monatstief. Zum Yen erreichte der Dollar fast 112 Yen und notierte damit so hoch wie seit elf Monaten nicht mehr.

Grund für die anhaltende Talfahrt des Euro ist die immer weiter auseinander klaffende Zinsspanne zwischen dem Euroraum und den USA. Während die US-Notenbank ihren Leitzins vergangene Woche zum neunten Mal in Folge auf jetzt 3,25 Prozent angehoben hat, wird die EZB ihren Zinssatz an diesem Donnerstag nach Einschätzung von Experten wegen der lahmenden Konjunktur bei zwei Prozent belassen. Steigende Zinsen machen US-Anlagen attraktiver und stützen den Dollar.

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