Dollar auf Drei-Jahres-Hoch
Euro verliert weiterhin an Wert

Die europäische Gemeinschaftswährung startet ohne Schwung in die neue Woche. Der Trend zeigt eher nach unten. Der Konkurrent aus den USA ist durch Aktionen der amerikanischen Notenbank im Vorteil.
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Sydney/TokioDie Aussicht auf eine baldige Straffung der US-Geldpolitik setzt dem Euro weiter zu. Die Gemeinschaftswährung hielt sich am Montag nur knapp über der 1,28-Dollar-Marke. Schon am Freitag war sie mit 1,2805 Dollar auf den niedrigsten Stand seit Ende Mai gefallen.

Nach den zuletzt überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten gehen immer mehr Investoren davon aus, dass die Notenbank Fed schon bald mit einer Reduzierung ihrer milliardenschweren Anleihenkäufe beginnt. Die Währungshüter haben ihre Geldpolitik an die Entwicklung der Beschäftigung geknüpft. „Die stetige Verbesserung der Bedingungen am Arbeitsmarkt dürfte dazu führen, dass die Fed ab September ihr Stützungsprogramm zurückfährt”, erklärten die Analysten von Barclays Capital. Das sollte dem Dollar weiter Auftrieb geben.

Der Dollar-Index, der den Wechselkurs zum Euro und anderen wichtigen Währungen widerspiegelt, stieg mit 84,59 Punkten am Montag auf ein neues Drei-Jahres-Hoch.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Dollar auf Drei-Jahres-Hoch: Euro verliert weiterhin an Wert"

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  • Der Euro verliert immer mehr an Wert!? Wie krank ist dieses Kunstgebilde eigentlich??? Die Enteignung und Entwertung deutscher Sparvermögen, privaten Rentenvorsorgen und Lebensversicherungen geht weiter. Und der blöde Michel wählt diese verlogenen Altparteien! Wählt doch endlich Alternativen! Es gibt einige davon! Aber bitte keine Stimme für eine Altpartei, die uns alle betrogen haben.

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