Devisen + Rohstoffe
Dollar weiter auf Vormarsch

dpa-afx NEW YORK/TOKIO. Der Dollar hat am Ostermontag in New York seinen Vormarsch der vergangenen Tage fortgesetzt. Der Euro fiel auf 1,2 933 Dollar gegenüber 1,2 989 am vergangenen Donnerstag.

Die US-Währung hatte zuvor in Tokio mit 1,2 912 Dollar je Euro das höchste Niveau seit zehnten Februar erreicht. Der Dollar notierte in Tokio in Erwartung weiterer US-Zinserhöhungen zeitweise mit 107,16 Yen auf dem höchsten Stand seit 11. November 2004 und lag später bei 106,94 Yen .

Inflationswarnung

Der "Greenback" profitierte nach Darstellung von Devisenmarktbeobachtern von den starken wirtschaftlichen US-Wachstumserwartungen. Diese seien weitaus höher als die in Europa und Japan. Hinzu kam die Inflationswarnung der amerikanischen Notenbank der vergangenen Woche. Sie hatte die US-Leitzinsen von 2,5 Prozent auf 2,75 Prozent angehoben und hatte erstmals seit langer Zeit wieder auf mögliche Inflationsprobleme verwiesen.

Dies werteten die Devisenmärkte als Hinweis, dass es bei einem stärkeren amerikanischen Preisauftrieb zukünftig auch halbprozentige Leitzinsaufschläge geben könnte. Die amerikanischen Währungshüter unter Alan Greenspan hatten sich hingegen seit Sommer vergangenen Jahres mit einer Politik der kleinen Schritte mit zahlreichen viertelprozentigen Aufschlägen begnügt. Das steigende Zinsgefälle zwischen den USA und Europa sowie Japan begünstigt nach Darstellung der Marktkenner den Dollar.

In Europa und einigen Ländern im asiatisch-pazifischen Raum wurde wegen Ostern nicht gehandelt. Die bescheidenen Devisenmarkt-Umsätze an den offenen Märkten verstärkten am Montag die Dollar-Bewegungen.

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