Dollar wieder etwas stärker
Gold stark unter Druck

Gold hat am Dienstag den Rückzug angetreten, nachdem es zum Wochenauftakt lediglich um Haaresbreite sein 16-Jahreshoch von 430,20 Dollar verfehlt hatte

HB LONDON. Der Fall nach dem gestrigen Höhenflug sei durch den stärkeren Dollar verursacht worden, doch sei der weitere Kursverlauf des Edelmetalls vom Ausgang der US-Wahlen abhängig, so Händler.

Zum europäischen Handelsschluss notierte die Feinunze Gold bei 423,75/424,50 nach 429,50/430,30 Dollar am Montagabend. In London wurde das gelbe Metall am Nachmittag mit 424,20 Dollar gefixt nach 425,10 Dollar am Vormittag und 428,85 Dollar am Vorabend.

Händler sagten, dass bei einem unklaren Ausgang der US-Präsidentenwahlen, der unter Umständen wie vor vier Jahren wochenlange Rechtsstreitigkeiten provozieren könnte, Gold von seinem Status als „sicherer Hafen“ in politisch ungewissen Zeiten profitieren werde. Bei einem eindeutigen Ergebnis werde die Reaktion des Dollarkurses auch die weitere Richtung des Goldkurses vorgeben, hieß es weiter.

Schon zum Beginn vergangene Woche hatte Gold mit 430,20 Dollar ein Sechsmonateshoch erreicht; das 16-Jahreshoch liegt kaum höher bei 430,50 Dollar. Eine Schweizer Grossbank gab den Gold-Kilopreis mit 16.339/16.589 (Vorabend 6.473/16.723) sfr an.

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