Dollar zieht leicht an
Terrorwarnung bringt Dollar unter Druck

Nach Erkenntnissen der US-Regierung laufen die Planungen des Terrornetzwerks El Kaida für einen weiteren großen Anschlag auf Hochtouren. Das und der erneut gestiegene Ölpreis haben den Dollar am Freitag in Fernost auf breiter Front belastet.

HB SINGAPUR. Der Euro stieg auf rund 1,2420 Dollar nach zuletzt 1,2385 Dollar. Ungeachtet der negativen Vorgaben der Wall Street tendierten die Aktienmärkte in Asien aber überwiegend im Plus.

„Es hat alles mit der Terror-Bedrohung und den Ölpreisen zu tun“, sagter Jake Moore, Devisen-Stratege bei der Barclays Bank in Tokio. „Wenn es große Bewegungen beim Ölpreis gibt, zieht der Euro zum Dollar für gewöhnlich an.“ In Tokio trieben Händlern zufolge die Käufe von Banken- und Technologietiteln den Markt ins Plus. Allerdings habe die Nervosität einiger Anleger vor den Oberhauswahlen am Sonntag in Japan angehalten.

Der Ölpreis war zuletzt wieder auf über 40 Dollar je Barrel (rund 159 Liter) gestiegen und hatte bereits an der Wall Street die Befürchtungen verstärkt, dies könne sich negativ auf Unternehmensgewinne auswirken. Die US-Heimatschutzbehörde hatte am Donnerstag zudem vor der Gefahr von Anschlägen radikaler Moslems gewarnt, dabei jedoch weder Einzelheiten genannt noch die Terror-Warnstufe erhöht. In Fernost belastete dies am Freitag den Dollar auch zum Yen; er sank auf rund 108 Yen nach fast 109 am Abend in New York.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%