Edelmetall
Goldmünzen bleiben heiß begehrt

Gold wird stark nachgefragt, am Markt verteuerte sich die Feinunze. Einige Experten gehen davon aus, dass der Trend anhalten wird. Aber es gibt auch skeptische Stimmen.
  • 6

FrankfurtDie anhaltend hohe Nachfrage nach Goldmünzen hat den Preis des Edelmetalls am Montag erneut in die Höhe getrieben. Eine Feinunze verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 1420,89 Dollar. Dieser Trend werde voraussichtlich noch einige Zeit anhalten, sagte Analyst Edward Meir vom Brokerhaus INTL FCStone. Sein Kollege Tim Riddell von ANZ Global Markets Research äußerte sich skeptischer. „Die Marke von 1435 Dollar wird voraussichtlich einen Widerstand darstellen.” Erst bei einem Anstieg auf mehr als 1500 Dollar könne von einer länger anhaltenden Erholung ausgegangen werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Edelmetall: Goldmünzen bleiben heiß begehrt"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Mal ganz abgesehen von der sich immer klarer abzeichnenden Massenenteignung aller Sparer in Europa, frag mal einen FX Experten wie er die Entwicklung des Euros in den nächsten Jahren sieht. Es gibt nicht wenige, die hier schon bald die Parität zum Dollar kommen sehen. Ob es also klug ist überschüssiges Kapital in Euro angelegt zu haben?

    Aber auch die ungedeckte Dollar Fiatwährung verliert immer mehr das Vertrauen der "Gläubigen". Nach Utah führt nun auch Arizona Gold und Silber als offizielle Zahlungsmittel ein und es werden immer mehr, die sich ihre Gehalt lieber gleich direkt in Gold auszahlen lassen.

  • Bei Deutschlands größtem Edelmetallhändler Pro Aurum ist gerade die Hälfte der Goldmünzen und ein Drittel der Silbermünzen laut Website nicht verfügbar. Man bekommt zum derzeitigen Papierpreis also nur sehr eingeschränkt physische Münzen. Bei anderen Händlern sollte man vorher anrufen ob ausreichend Ware vorhanden ist.

    Richtige Aufschläge sieht man nur wenn man Händleraufschläge mit dem Spotpreis vergleicht. Da ist es allerdings schwierig zwischen üblicher Hersteller-/Händlerspanne und derzeitigem Aufpreis für physisch lieferbare Ware zu differenzieren.

    In D erhöhen die Händler nur sehr träge ihre Preise und hängen lieber das "ausverkauft"-Schild ins Fenster. In den USA wird auf die Schlange vor dem Schalter und den sinkenden Bestand unter dem Tresen sehr viel flexibler mit Preiserhöhungen reagiert.

    EBAY scheint gerade der effizienteste Markt zu sein. Sehr wenig Angebot seit der Papierpreissenkung und tatsächliche Marktpreise bei Münzen die der Handel nicht liefern kann.

  • liefern Sie mal Beispiele!!!°!

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%