Edelmetall
Goldpreis steuert auf 1100 Euro zu

Die Krise hat den Goldpreis auf ein neues Rekord-Hoch von 1087, 84 Euro getrieben. Auch die ETF-Anleger setzen wegen der anhaltenden Spekulationen um eine griechische Umschuldung vermehrt auf Gold.
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FrankfurtAngesichts Unsicherheit über die Entwicklung der Schuldenkrise in der Euro-Zone haben viele Anleger am Mittwoch erneut auf Gold gesetzt. „Die anhaltende Debatte um eine Umschuldung Griechenlands lässt die Anleger verstärkt Zuflucht im sicheren Hafen Gold suchen“, stellten die Analysten der Commerzbank fest. Dies spiegele sich auch in einer starken Nachfrage von ETF-Anlegern wider. So habe der SPDR Gold Trust am Vortag erneut Zuflüsse im Wert von fünf Tonnen Gold verzeichnet. „Innerhalb von drei Handelstagen sind die Bestände des weltgrößten Gold-ETF somit um 23 Tonnen gestiegen“, rechneten die Commerzbank-Analysten weiter aus. Das Edelmetall verteuerte sich um 0,2 Prozent auf 1528,40 Dollar. In Euro gerechnet erreichte der Preis für die Feinunze mit 1087,84 Euro zeitweise ein Rekordhoch.

Silber-ETFs verzeichneten dagegen weiter Abflüsse. „Wir halten die Aussichten für Silber wegen der fundamentalen Überbewertung der starken Abhängigkeit vom Interesse der Anleger für weniger positiv“, erklärte die Credit Suisse. Dennoch stieg der Silberpreis um 1,8 Prozent auf 37,19 Dollar.

Mit dem relativ stabilen Euro erholte sich derweil der Kupferpreis weiter. Für eine Tonne zur Lieferung in drei Monaten mussten mit 9005 Dollar 1,6 Prozent mehr bezahlt werden als am Vortag. Händler in London machten zudem technische Unterstützungsfaktoren aus. Die Preise für Zink zogen um zwei Prozent, die für Aluminium um 1,7 Prozent an.

Die Ölpreise bewegten sich dagegen kaum: Ein Fass Nordseeöl der Sorte Brent kostete mit 112,46 Dollar etwa so viel wie am Vorabend, WTI verbilligte sich um 0,4 Prozent auf 99,21 Dollar. Dem American Petroleum Institute (API) zufolge gingen die Bestände in der Woche zum 20. Mai nur um 860.000 Barrel zurück. Analysten hatten mit einem Rückgang um 1,3 Millionen Barrel gerechnet. Demgegenüber schwoll der Benzin-Vorrat aber um 2,4 Millionen Fässer deutlich stärker als prognostiziert an. Sollten die amtlichen Daten des Energieministeriums (EIA) die Tendenz bestätigen, könnte es mit den Preisen wieder deutlicher nach unten gehen, sagte ein Händler.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Edelmetall: Goldpreis steuert auf 1100 Euro zu"

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  • In den qualitätsfreien Medien wurde doch vor wenigen Tagen gefaselt, dass der Gold-Hype jetzt vorbei sei. Ja, wat denn nu ?? Alle, die auf dieses dumme Geschwätz hören, sind hohe Wertsteigerungen durch die Lappen gegangen, oder sie beißen sich in den Hintern, dass sie ihr Gold verscherbelt haben. Und es wird noch weiter steigen !! Oder sieht jemand den Erlöser für Dollar und Euro kommen ? ICH NICHT !!!!! Irgendwann werden ALLE ins Gold drücken, um ihr großes oder kleines Vermögen zu retten. Aber die Masse tut immer das Falsche. Sie wird Gold kaufen, wenn die Wertsteigerungen zu Ende sind und der Abstieg beginnt. Jetzt ist noch Zeit, also benutzen Sie Ihr GEHIRN !!!! Sie haben doch eins ??

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