Edelmetall Goldpreis steuert auf Rekordverlust zu

Die Notenbanken verleihen massenhaft Dollar-Devisen, die Euro-Krise verschärft sich zumindest nicht weiter - Grund genug, für viele Anleger, zu investieren. Aber nicht in die Angstwährung Gold, die weiter fällt.
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In wenigen Tagen ist der Goldpreis um 300 Dollar gefallen. Quelle: Reuters

In wenigen Tagen ist der Goldpreis um 300 Dollar gefallen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt/LondonDie anhaltende Vorliebe der Anleger für Aktien hat dem Goldpreis am Freitag weiter zugesetzt. Der Preis für das Edelmetall sackte um bis zu 1,4 Prozent auf 1763 Dollar pro Feinunze ab und bewegte sich damit auf den größten Wochenverlust seit März 2009 zu. Die Dollar-Hilfen der Notenbanken für europäische Geldhäuser sowie das Ausbleiben neuer Hiobsbotschaften in der Euro-Schuldenkrise sorgten für Kauflaune an den Aktienmärkten. Dem Goldpreis werde wahrscheinlich auch zusetzen, dass von der US-Notenbank Fed kurzfristig keine Lockerung der Geldpolitik zu erwarten sei, sagte Tom Pawlicki, Analyst bei MF Global. Auch technische Faktoren sprächen dafür, dass der Goldpreis bis in eine Spanne zwischen 1700 und 1750 Dollar pro Feinunze fallen könne.

In der vergangenen Woche trieb die Sorge vor einer Eskalation der Schuldenkrise die Investoren noch in den vermeintlich „sicheren Hafen“ Gold, und der Preis für die Feinunze erreichte zeitweise ein Rekordhoch bei 1920 Dollar. Seit Montag sorgt eine leichte Entspannung in der europäischen Schuldenkrise für eine starke Erholung an den Aktienmärkten. Die Anleger seien wieder risikofreudiger und schichten ihr Geld von Gold in Aktien um, hieß es von Händlern. Die Anleger hofften beim heutigen Treffen der Euro-Finanzminister auch auf eine Einigung im Streit um Garantien für neue Griechenland-Hilfsmilliarden.

  • rtr
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8 Kommentare zu "Edelmetall: Goldpreis steuert auf Rekordverlust zu"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die amerikanische Staatsverschuldung und der Goldpreis laufen seit ca. dem Jahr 2000 parallel.

    Siehe http://bit.ly/pnmMUa

    Die Amerikaner werden weiter Schulden machen und der Goldpreis wird reagieren. Wenn man es bis zum Jahresende 2011 hochrechnet, dann steht die Unze bei knapp 2000 USD.

    Das ändern auch keine Panikmacher Artikel ala "Goldpreis stürzt ab"...

  • @ 62 andi

    Sehr gut beobachtet und volle Zustimmung.
    Zum Golde drängt, zum Golde rennt, doch alles.......
    von Goethe

  • In nur einer Woche verlor Gold rund 300 Dollar an Wert. Quelle: REUTERS

    ... da fragt man sich, ob bei Reutes Leute arbeiten, denen die Grundrechenarten nicht bekannt sind.
    Wo hat Gold 300,-- Dollar an Wert verloren.
    Systempresse - Leute für dumm verkaufen....

    Ich sehe mal auf die "erholten" Aktienkurse.
    Wohl immer noch ca. 25% im Minus - innerhalb ca. 6 Wochen.
    zum Jahreshöchststand

    ... und Gold. aktuell 18:41 ca. 5% zum Jahreshoch....

    Schickt die Reutersjungs in die Schülernachhilfe....
    So schauts aus.....

  • HaHa
    Gold steigt und der Euro kackt ab!
    Der DAX kackt nächste Woche massiv ab!
    Ich liebe eure Goldhasserartikel. Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Mäh Mäh Mäh und glaubt an die Täterä!

  • Also nur weil der Goldpreis jetzt ein wenig sinkt, was vorhersehbar war nach dem übermäßigen Anstieg, denke ich dennoch, dass es noch eine massive Goldhysterie gibt. Bin mal gespannt, was Tenhagen und Mross dazu am Montag sagen, denn wie ich gesehen habe, behandelt Strunz das Thema wohl in seinem Talk. Hoffe nur mal, dass Friedmann die Diskussion nicht zu sehr ausufern lässt: http://bit.ly/nY56yi

  • Ich glaube zwar nicht an kurzfristig steigende Zinsen, aber eines ist sicher mittelfristig wird Geld teurer werden in Europa und USA. Die Regierungen können gar nicht anders um der Inflation Herr zu werden. Das wird dann das Ende der Rallye sein.

  • Rekordverlust? Vor 1 Jahr stand Gold bei 1300, vor 6 Monaten bei 1450, vor 3 Monaten bei 1500. Und heute? Immerhin 1780.

    Und wer zum Höchstkurs gekauft hat, der muss eben durchhalten bis die Kurse wieder steigen. Fundamental haben Edelmetalle in diesem Niedrigzinsumfeld wenig zu befürchten.

  • 300 Dollar?!? 1920 - 1760 Dollar sind immer noch 160 Dollar...

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