Edelmetall-Prognosen: „Gold steigt auf 2.050 Dollar“

Edelmetall-Prognosen„Gold steigt auf 2.050 Dollar“

Der Gold-Boom ist noch nicht vorbei. Ein Investment lohnt sich, glauben Analysten. Noch mehr können Anleger jedoch mit anderen Metallen verdienen. Womit Investoren rechnen müssen.
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Das vergangene Jahr war - wieder einmal – vor allem von Krisen geprägt. Mehrere europäische Staaten standen am finanziellen Abgrund, die Weltwirtschaft schwächelte und die Krisen im Nahen Osten eskalierten. Gold gilt vielen Anlegern als sicherer Hafen. Trotzdem legte der Preis des Edelmetalls nur moderat zu.

Im vergangenen Jahr stieg der Preis um rund sechs Prozent auf 1657 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Aktuell liegt der Preis ein wenig darunter. Neben der Krisenstimmung halfen auch die Liquiditätsspritzen der Zentralbanken dem Goldpreis im Verlauf der vergangenen Monate.

Anleger griffen aus Angst vor einer höheren Inflation bei Gold gerne zu. Die Rally bei Gold ist beachtlich. In den vergangenen drei Jahren verdoppelte das Edelmetall seinen Wert. Anleger fragen sich allerdings: Ist der Zeitpunkt zum Verkaufen bald gekommen? Oder lohnt auch in diesem Jahr der Einstieg?

Die Experten sind sich einig: Gold bleibt auch in 2013 für Anleger attraktiv. „Gold bleibt 2013 noch im Aufwärtsmodus“, schreibt etwa die DZ-Bank. Das Institut verweist auf Investoren, die das Edelmetall als Alternative zu Währungen und Inflationsschutz sehen. „Gold wird unseres Erachtens in zwölf Monaten bei 2.050 US-Dollar je Unze stehen."

Je schlechter die Geldpolitik, desto höher sei der Goldpreis und solange die Zentralbanken die Märkte weiter mit Frischgeld überschwemmen und die Inflation dadurch ankurbeln, werde der Goldpreis steigen, findet Martin Siegel, Geschäftsführer von Stabilitas: „Auch im neuen Jahr bleibt das gelbe Metall der sichere Hafen und könnte die 2.000 Dollar-Marke sogar überschreiten.

Auch die Konjunkturbelebung in China dürfte zu einer stärkeren Nachfrage nach dem Edelmetall führen, schreiben die Analysten der Commerzbank. „Die Gold-ETFs sollten daher Zuflüsse verzeichnen, die Verkäufe von Münzen und Barren dürften wieder an Dynamik gewinnen“.

Laut Analysten sollten die Zentralbanken das vierte Jahr in Folge als Netto-Käufer auftreten. Die Commerzbank rechnet damit, dass die Marke von 2000 US-Dollar „möglicherweise schon im ersten Quartal“ fällt. Zumindest, wenn die Schuldenkrise in den USA eskalieren sollte.

Kommentare zu " Edelmetall-Prognosen: „Gold steigt auf 2.050 Dollar“"

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  • @Schuischel: Sie haben keine Ahnung, davon aber sehr viel und übertünchen diese mit billiger Polemik.

    Aber zum Thema: Silber ist viel zu spekulativ und außerdem zu " klein " in dieser Größenordnung (wie viel Kilos braucht man wohl bei 2 Mio.), zudem noch mehrwertsteuerpflichtig.

    Warum eine Papierwährung gegen eine andere austauschen ?

    Und beim Rest (Aktien, Staatsanleihen, Liquidität) verstehen Sie entweder den Begriff " Counterpart " nicht, oder wissen gar nicht was dieser bedeutet. Sie dürfen sich aussuchen, was für Sie peinlicher ist.

    Im Übrigen, setze ich eine Immo als Basis voraus, um überhaupt mit der Vermögensbildung anzufangen.

    Einzig Ihr Absatz " ... Gewichtung je nach Einkommen, pers. Neigung, Familienstand und dem Alter anpassen ", ist plausibel !

  • Wenn das Geld verbrennt, das Haus abbrennt, die Welt ins Chaoss stürzt. Was bleibt übrig am Ende?

    Gold brennt nicht und ist unvergänglich. Auch wenn alle Menschen von der Erde verschwunden sind, das Gold wird mit Sicherheit noch da sein.

    Ich halte folgenden Vergleich für am aussagekräftigsten:

    vor 100 Jahren musste man für einen hervorragenden Anzug eine Unze Gold bezahlen. Das ist heute auch noch so!

  • mit Angst und Dummheit macht man am meisten Geld. Wie Heißt die alte Weisheit an der Börse, die letzten beißen die Hunde.

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