Edelmetalle: Briten und Euro-Anleger zahlen Rekordpreise für Gold

Edelmetalle
Briten und Euro-Anleger zahlen Rekordpreise für Gold

30 Dollar fehlen dem Goldpreis noch zu seinem Rekordpreis in der Weltleitwährung. Gemessen in Euro ist das Edelmetall bereits so teuer wie nie zuvor. Und auch Briten müssen für Barren und Münzen tief in die Tasche greifen.
  • 0

HB FRANKFURT. Der in Euro zu zahlende Goldpreis hat am Mittwoch erneut ein Rekordhoch markiert. Für die Feinunze wurden in der Spitze 1070,11 Euro gezahlt und damit rund vier Euro mehr als im späten Vortagesgeschäft.

Auch Briten, die für Gold in der Landeswährung zahlen, mussten für eine Feinunze so viel hinlegen wie noch nie. Gefragt blieb das Edelmetall als sicherer Hafen in der Schuldenkrise; gekauft wurden besonders gern Barren und Gold-Futures. In der Weltleitwährung gerechnet kostete die Feinunze 1395 Dollar und damit rund zehn Dollar mehr.

Zunehmend von Bedeutung für den Goldpreis ist die chinesische Nachfrage. Die chinesische Goldproduktion ist Analysten zufolge in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres auf rund 280 Tonnen gestiegen und liegt damit knapp zehn Prozent höher als im Vorjahr. "Das Angebot dürfte allerdings kaum auf den Weltmarkt gelangen, sondern durch die steigende inländische Nachfrage absorbiert werden", schätzen die Analysten der Commerzbank.

Kommentare zu "Briten und Euro-Anleger zahlen Rekordpreise für Gold"

Alle Kommentare
    Serviceangebote