Edelmetalle
Goldpreis knackt auch 1 050 Dollar

Der Goldpreis hat am Donnerstag mit einem Sprung über die Marke von 1 050 Dollar den dritten Tag in Folge ein Rekordhoch markiert. Das liegt vor allem an der Schwäche des Dollars. In Euro gerechnet liegt der Goldpreis noch deutlich unter seinem Jahreshoch.

HB FRANKFURT. Der Goldpreis hat am Donnerstag neue Rekordmarken erreicht. Im asiatischen Handel stieg der Preis für eine Feinunze des Edelmetalls am Morgen um bis zu ein Prozent auf den Rekordwert von 1054,20 Dollar. Erst am Dienstag war die anderthalb Jahre alte Rekordmarke bei rund 1 030 Dollar gebrochen worden.

Hauptgrund für den Preisschub ist aus Sicht von Händlern weiterhin die Schwäche des Dollar, Inflationsängste sowie eine anziehende Gold-Nachfrage in wichtigen Importländern wie Indien. In Euro gerechnet notierte die Feinunze bei 713,23 Euro, was noch deutlich unter dem Jahreshoch vom Februar von 793 Euro liegt.

„Die Investoren betrachten das Gold als Sicherungsgeschäft gegen die Dollarschwäche“, erklärte Adrian Koh, Analyst bei Phillip Futures in Singapur. Weitere Preisaufschläge seien vor den Zinsentscheidungen der EZB und der Bank of England am Mittag aber unwahrscheinlich. Die Anleger wollten vermutlich abwarten, was die Notenbanker zur weitere Konjunkturentwicklung zu sagen haben. Zinsänderungen werden nicht erwartet.

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