Edelmetalle
Silber zieht nach

Nach dem jüngsten Preissprung am Goldmarkt richten Anleger ihr Augenmerk auch auf Silber. Experten rechnen mittelfristig mit einer Stagnation des Angebotes. Welche Preisentwicklung am wahrscheinlichsten ist.

Das mit 17,40 Dollar je Feinunze optisch billigste aller Edelmetalle ist auch interessant, weil die sogenannte Gold/Silber-Ratio vergleichsweise niedrig ist. Für eine Feinunze Gold können Anleger 59 Feinunzen Silber erwerben. Beim bisherigen Gold-Rekord von 1030 Dollar im März 2008 handelte Silber zu 20 Dollar, also bei einer Ratio von 51,5.

Die Primärproduktion (aus Silberminen) wurde in den vergangenen Jahren trotz stark steigender Nachfrage nur wenig erhöht. Für das Jahr 2009 rechnen Analysten mit einer Stagnation des Minenangebots, da Silber oft nur als Beiprodukt zu anderen Metallen wie Kupfer gefördert wird. Die in den vergangenen Jahren stark gestiegene Nachfrage wurde überwiegend aus den Beständen offizieller Stellen (Notenbanken, staatliche Münzprägeanstalten etc.) befriedigt. Die größten Silberproduzenten sind Peru, Mexiko und China. Die durchschnittliche Preisprognose von 20 Analysen für das Jahr 2010 liegt bei 15,10 Dollar.

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